Der erste Eindruck zählt - Wir machen Sie fit für die Ausbildung 2016! (Teil 2)

15.03.16

Der erste Eindruck zählt - Wir machen Sie fit für die Ausbildung 2016! (Teil 2)

Im zweiten Teil unseres Ausbildungsspecials behandeln wir das Thema digitale Bewerbung und welche „Stolperfallen“ digitales Leben bieten kann.

Die klassische, schriftliche Bewerbung per Post ist eine Seltenheit in der heutigen Zeit. Vielmehr verlangen und erwarten ein Großteil der Unternehmen eine digitale Bewerbung, entweder an eine bestimmte E-Mailadresse oder über ein Bewerberportal. Wir möchten Ihnen Tipps geben, wie die optimale Bewerbung um einen Ausbildungsplatz 2016 auszusehen hat.

Digitale Bewerbung – so geht es richtig

Welche Elemente generell in eine Bewerbung gehören, haben wir bereits im ersten Teil unserer Reihe genau erklärt. Diese sind:

  • Deckblatt mit größerem Foto und den Kontaktdaten des Bewerbers
  • Anschreiben mit persönlicher Anrede und digitaler Unterschrift
  • Lebenslauf mit kleinerem Foto und digitaler Unterschrift am Ende
  • Zeugnisse

Wichtig ist bei einer digitalen Bewerbung, dass die Dokumente nicht als .word, .exel, .jpg .pages Version verschickt werden, sondern als .pdf. Eine PDF-Datei hilft nämlich dabei, dass die eigene Formatierung wie in einem Foto festgehalten wird und somit zur Übersichtlichkeit und Leserlichkeit beiträgt. Eine in Word verfasste Datei kann ganz leicht mit Hilfe eines PDF-Converters umgewandelt werden. Ein entsprechendes Programm kann z.B. hier heruntergeladen werden.

Gerade im Bezug auf eine Bewerbung via E-Mail ist es auch für den Personaler eine große Erleichterung, wenn Anschreiben, Lebenslauf mit Foto und Zeugnisse in einer PDF-Datei zusammengefasst werden.

Vorteile von Bewerbungsunterlagen im PDF-Format:

  • Übersichtlich und einheitlich
  • Die Bewerbungsmappe kommt so an, wie man es sich vorgestellt hat, da keine Formatierungsunstimmigkeiten auftreten können
  • PDFs sind von der Datenmenge her kleiner als Word- oder Excel-Dateien, sodass sie kleinere E-Mailanhänge produzieren und das ist E-Mailpostfach freundlich!
  • Der Personalverantwortliche kann direkt auf die Unterlagen zugreifen und sie gesammelt für das kommende Bewerbungsgespräch ausdrucken

Das Anschreiben mit Ansprechpartner und Betreffzeile gehört in einer professionell gestalteten Bewerbung auch in den Emailtext, sodass der Empfänger direkt das Anschreiben lesen kann. Nichtsdestotrotz ist es auch Teil der angehängten Bewerbungsmappen-PDF.

E-Mailadresse – der Türöffner

Professionalität erreicht man als zukünftige(r) Auszubildende(r) nicht nur durch eine übersichtlich und einheitlich gestaltete Bewerbungsmappe, sondern auch durch eine vernünftige Absenderadresse. Diese soll aus Vor- und Nachnamen bestehen und bei einem seriösen Webanbieter gelistet sein (z.B. Max.Mustermann@gmx.de). Hierbei also auf Phantasiegebilde wie „mausi95“ oder „roterBiliz2000“ verzichten!

Zusammengefasst sind folgende Punkte sehr wichtig:

  • Professionelle E-Mailadresse
  • Einheitliche digitale Bewerbungsmappe als PDF (max. 2 Dateien!)
  • Ordentlich betitelte Betreffzeile („Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als xy“)
  • Anschreiben zusätzlich als E-Mailtext eingefügt

Social Media – Informationsquelle für Unternehmen

Doch nicht nur Bewerbungen können über das Internet versendet werden. Personaler nutzen Suchmaschinen und soziale Netzwerke, um sich über potenzielle Auszubildende, die sich auf Ausbildungsstellen beworben haben, zu informieren, insbesondere in Hinblick auf ein einheitliches Gesamtbild. Wer in jedem Netzwerk ein anderes Auftreten zeigt, beispielsweise, weil die Daten und beruflichen Angaben vom zugesendeten Lebenslauf abweichen, kann sich damit durchaus disqualifizieren.

Deshalb sollte in der Bewerbungsphase nicht nur dem Anschreiben und Lebenslauf Aufmerksamkeit gewidmet werden, sondern auch dem restlichen digitalen Auftreten. Manche Personaler beziehen nämlich auch die privaten Profile auf Facebook in die Beurteilung eines Kandidaten mit ein. Wer dann z.B. nur mit Partybildern aufwartet, die alle öffentlich sind, der mindert seine Chancen als kompetenter und ernsthafter Bewerber auf die Ausbildungsstelle wahrgenommen zu werden. Deshalb empfiehlt es sich, die Ansicht des Profils zu beschränken und nur jobrelevante Informationen öffentlich freizugeben.

Wir wünschen allen Auszubildenden 2016 eine erfolgreiche Bewerbungsphase. In unserem dritten Teil der Serie wird es dann um das eigentliche Bewerbungsgespräch gehen, was man anzieht und wie man den ersten positiven Eindruck der schriftlichen Bewerbung erfolgreich weiterführt.